Die Herstellung von Automobilteilen (Motoren, Kunststoffteilen und diversen anderen Teilen) macht den Einsatz von Chemikalien erforderlich. Diese sind enthalten in Klebstoffen, in ätzenden oder basischen Stoffen, in Reinigungsmitteln, in Kunststoffen, in Schaumstoffen und in Mitteln zur Oberflächenbehandlung.
Die Karosserien werden von den Herstellern lackiert. Die verschiedenen Farben und Lacke enthalten organische Lösungsmittel und Isozyanate.
Organische Lösungsmittel für die Vorbereitung von Oberflächen zur Reinigung, Entfettung und zum Abbeizen können in das Gewebe der Haut und der Augen eindringen und stellen dadurch ein Risiko für die Gesundheit dar.
Die Automobilhersteller bauen die verschiedenen Elemente der Autos zusammen und füllen verschiedene Flüssigkeiten ein, damit die Mechanik der Fahrzeuge reibungslos funktioniert:
Bei den verschiedenen Fertigungsschritten in der Automobilindustrie werden am häufigsten folgende Chemikalien eingesetzt: Säuren, Basen und (hauptsächlich organische) Lösungsmittel. Die Gefahrstoffe, die verwendet werden, sind ätzend oder reizend und kommen in allen möglichen Konzentrationen und Mengen zum Einsatz.
Risikobereiche sind Produktionsbereiche, Entleerungsbereiche, Ventile und Pumpen sowie offene Bäder.
Zusätzlich wir in den Labors mit den verschiedensten Arten von Chemikalien gearbeitet. Dabei besteht das Risiko von Chemikalienkontakt und von Verschütten der Chemikalien.
Bei der Oberflächenbehandlung von Metallteilen wird Flusssäure – zum Teil in erheblichen Mengen – eingesetzt, die ein sehr großes Risiko darstellt.
