Gewartet werden Produktionsmaterial und Werkzeug, Akkumulatoren, Wasseraufbereitungsanlagen, Lkw usw. Diese Arbeiten werden möglicherweise unter schwierigen Bedingungen ausgeführt und die Arbeiter können in Kontakt mit Chemikalien kommen.
Wartung und Instandhaltung beinhalten die Überprüfung der Ausrüstung, um Ausfälle zu verhindern, die Reinigung, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten sowie erforderliche Reparaturen.
Bei der Überprüfung und bei Reparaturarbeiten besteht ein Risiko aufgrund von Chemikalien. Zum Beispiel treten häufig Unfälle auf, wenn ein Arbeiter Rohrleitungen und Ventile, die als gereinigt gelten, überprüft und dabei einen Spritzer eines Restproduktes abbekommt. Zu Chemikalienkontakt kann es kommen, wenn die Batterien aufgeladen werden (es kann sogar zu einer Explosion kommen), bei der Entsorgung von Abfällen (durch Säuren, Basen, Eau de Javel usw.) oder beim Einsatz von Passivierungspaste (enthält Flusssäure) beim Stahlschweißen.
Reinigungsarbeiten mit Chemikalien sind ebenso eine Risikoquelle. Dabei sollen alle Arten von Ablagerungen von metallischen Oberflächen entfernt werden, wie z. B. von Rohrleitungen und Behältern, indem sie mit speziellen Reinigungslösungen gespült werden. Natronlauge wird in der Regel eingesetzt, um Tanks oder Tanklastwagen, z. B. für Milchlastwagen zu reinigen.
Die Arbeitsbedingungen bei der Wartung und Instandhaltung können erschwert sein, wenn die Arbeiten in großer Höhe, im Innern von Tanks oder von einer einzelnen Person ausgeführt werden müssen. Dies erschwert die Arbeiten und macht ein schnelles Arbeiten erforderlich. Wartungsteams können auch – im Notfall – für nicht geplante Arbeiten zum Einsatz kommen. Die Chemikalien, die bei solchen Zwischenfällen vorgefunden werden, sind zahlreich und teilweise unbekannt (Prozessrückstände usw.) ebenso wie die damit verbundenen Risiken.
