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Ein Rückblick auf den Einsatz klassischer Versorgungsprotokolle (alleinige Spülung mit Wasser und nachträglichem Einsatz von Kalziumglyconat) weist vor allem bei Kontakten mit konzentrierten Flusssäurelösungen enttäuschende Ergebnisse aus. In Bezug auf Kalziumgluconat ist anzumerken, dass es in der Anwendung zwar recht unkompliziert ist, jedoch eine langwierige und aufwendige Nachbehandlung erfordert und für den Einsatz bei Verätzungen am Auge nicht geeignet ist. Hexafluorine® hingegen passt sich durch seine amphotere Wirkung auf Säuren und seine chelatierende Wirkung auf Fluor in idealer Weise dem Reaktionsverlauf von Gewebeverätzungen durch Flusssäure an. Aufgrund dieser Zweifachwirkung können langwierige Nachbehandlungen vermieden und das Wohlbefinden des Verunfallten erheblich gesteigert werden. Bei einer reinen Behandlung mit Wasser stellt sich die Sachlage weniger günstig dar. Eine rasche Spülung mit Hexafluorine® ermöglicht es dank seiner Attraktionswirkung auf toxische Substanzen (was bei Wasser nicht der Fall ist), jede Art von Flusssäure, unabhängig von ihrer Konzentration, quasi isotherm zu behandeln. Ein weiter Vorteil von Hexafluorine® besteht darin, dass es sowohl bei Augen- als auch bei Hautspritzern eingesetzt werden kann.
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