BINDET UND ELIMINIERT DEN ÄTZENDEN STOFF m
Verätzungen der Augen sind auf die Wirkung von ätzenden und
reizenden Stoffen auf der Hornhaut des Auges zurückzuführen.
Analysiert man alle als ätzend und reizend eingestuften Stoffe zeigt sich, dass man es im Bereich Chemikalien vor allem um Säuren, Laugen, Oxydationsmittel, Reduktionsmittel und Lösungsmittel handelt.
Der Mechanismus der Verätzung besteht aus 3 Etappen:
Kontakt, Penetration und Reaktion. Die schädliche Reaktion setzt z. B. für Natronlauge (NaOH) mit einem pH-Wert von 14
nach 90 Sekunden ein.
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Previn® (5) ist ein polyvalentes Molekül, das in der Lage ist, sich an alle diese Chemikalien zu binden und sie schnell von der Oberfläche abzuspülen. Previn® stoppt die Wirkung des Gefahrstoffes und verhindert sein tieferes Eindringen in das Gewebe. Studien im Vergleich zu Wasser haben für eine Benutzung in der ersten Minute eine sehr starke Reduzierung der weiteren medizinischen Versorgung sogar bei Verätzungen mit 98%iger Schwefelsäure oder mit konzentrierter Natronlauge gezeigt.
Zahlreiche Arbeiten zeigen (1):
- die Wirksamkeit des Produktes auf alle Gruppen ätzender und reizender chemischer Produkte (Säuren, Basen, Oxydationsmittel, Reduktionsmittel, Lösungsmittel)
- Ihre Unschädlichkeit
- Ihre Wichtigkeit bei einer Spülung als Erste-Hilfe-Maßnahme
Die komparative Bewertung im Tierversuch (2) erlaubt, einerseits die polyvalente Wirksamkeit von Previn® und andererseits die Wirksamkeit im Vergleich zu Pufferlösungen zu zeigen, die eine Alternative sein könnten. Drei in der Industrie durchgeführte klinische Studien (1) im Vergleich zu Wasser und Pufferlösungen haben die Reduktion von Folgeschäden und die Senkung der Nachbehandlungen (Schwere) gezeigt.
Auch der verzögerte Einsatz von Previn® stoppt die Wirkung des chemischen Produkts und es wird gänzlich abgespült. Diese vollständige Dekontaminierung ermöglicht die Durchführung einer adäquaten Therapie (4).
Die letzten Veröffentlichungen (3 & 4) zeigen die Wichtigkeit von Previn® bei einer verzögerten Behandlung.
Die beiden Studien belegen, wie wichtig die Verbesserung der Reaktionszeit für die Wiederherstellung des Epithels und die Erhaltung der Sehschärfe ist. Der Vergleich zeigt für Verätzungsstadium 1 eine Interventionszeit von 2 Tagen für eine Spülung mit Previn® gegenüber 11 Tagen für eine Spülung mit Wasser und für Verätzungsstadium 2 eine Interventionszeit von 5,6 Tagen für eine Spülung mit Previn® gegenüber 10 Tagen für eine Spülung mit Wasser.
Bereits beim Einsatz während der ersten Sekunden nach dem Unfall verhindert
der Einsatz von Previn® die Verätzung durch das chemische Produkt. Bei zeitverzögerter Benutzung
stoppt es die Wirkung der Chemikalie und damit kann der Einsatz therapeutischer Maßnahmen beginnen.
1. "Scientific reviews : Diphoterine for emergent eye/skin chemical splash decontamination : a review" Veterinary and Human Toxicology, Vol 44, N° 4, August 2002, pp.228-231
Übersetzung in's Deutsche
2. "Akuttherapie von Augenverätzungen", Klin MonatsblAugenheilkd 2004, 221: 1-9B
Übersetzung in's Englische
3. "An amphoteric rinse used in the emergency treatment of a serious ocular burn" Burns 28 (2002) 670-673
Übersetzung in's Deutsche
4. "Alkali ocular burns in Martinique (French West Indies). Evaluation of the use of an amphoteric solution as the rinsing product" Burns 31 (2005) 205-211
Übersetzung in's Deutsche
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