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Diese in vitro und in vivo Untersuchung öffnet den Weg für die Entwicklung einer Notfall-Dekontaminierungsmethode durch Einsatz von Previn® in Gelform bei Verätzungen der Speiseröhre. Eine Spülung mit Previn®, deren Wirkung 4 Mal schneller eintritt als dies bei Spülungen mit Wasser oder einer Kochsalzlösung der Fall ist, verringert in erheblichem Maße die Kontaktzeit zwischen der aggressiven Substanz und dem Gewebe der Speiseröhre. Darüber hinaus wird durch die hypertonische Wirkung von Previn® die Flussrichtung der aggressiven Ionen innerhalb der Gewebe umgekehrt. Auf diese Art können die aggressiven Ionen an der Oberfläche der Speiseröhre durch Previn® absorbiert und eine wirkungsvolle Spülung durchgeführt werden. Dieser hypertonische Effekt wird durch die Gelform von Previn®, die sich in der Entwicklungsphase befindet, intensiviert, da er sich über einen längeren Zeitraum wirksam entfalten kann.
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