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Anhand dieser Untersuchung wird der Versuch unternommen, den physiologischen Einfluss von 3 Spüllösungen auf die Hornhaut zu bestimmen, die in vorliegendem Fall als Langzeitbehandlung im Rahmen von schweren Verätzungen zum Einsatz kamen. Dieser Einfluss ist insofern ausschlaggebend, als er die Rahmenbedingungen für den künftigen Vernarbungsprozess des geschädigten Auges bildet. Bei den 3 Lösungen handelt es sich um: Phosphatpuffer (Isogutt), eine 0,9%ige Kochsalzlösung und Previn®. Die Ergebnisse weisen beim Einsatz des Phosphatpuffers eine umfangreiche Kalzifizierung der Hornhaut aus, die zu einer umfangreichen Beeinträchtigung der Sehfähigkeit in Form einer Trübung führt. Beim Einsatz der 0,9%igen Kochsalzlösung lässt sich eine Akkumulation von Natrium und Chlor feststellen, die eine Störung des Hydratisierungsprozesses der Hornhaut nach sich zieht. Allein das Previn® konnte eine fördernde Wirkung verzeichnen, indem es den pH-Wert auf der Oberfläche der Hornhaut senkt, ohne jedoch das physiologische Gleichgewicht der Hornhaut zu beeinträchtigen (abgesehen von seinem Einfluss auf die Schwefelwerte).
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